Die Imprägnierung setzt genau dort an, wo Moos sein Startkapital findet: in der Saugfähigkeit des Ziegels. Ein hydrophobierendes Mittel zieht in die Poren ein und lässt Wasser abperlen, statt es aufzunehmen. In Oldenburg ist das besonders relevant, weil zwischen den Häuserzeilen steht die Luft, sodass Feuchtigkeit lange auf der Eindeckung liegt und Algen einen grauen Film bilden. Bleibt die Oberfläche nach Regen kürzer nass, fehlt Algen und Moos die Grundlage – der Neubewuchs setzt deutlich später ein.
Nicht jedes Dach eignet sich. Stark versinterte oder bereits beschichtete Flächen nehmen das Mittel nicht auf, ebenso engobierte und glasierte Ziegel, deren Oberfläche ohnehin kaum saugt. Auf Schiefer und Faserzement gelten eigene Produktfreigaben. Ein Betrieb, der in Oldenburg und Rastede regelmäßig arbeitet, erkennt am Wasserverhalten einer Probefläche schnell, ob sich der Auftrag lohnt.
Preislich bewegt sich die Imprägnierung in Oldenburg zwischen 6 und 14 €/m², bezogen auf die behandelte Dachfläche. Für 100 Quadratmeter ergibt das etwa 600 bis 1400 Euro, vorausgesetzt, die Reinigung ist bereits erfolgt. Wird beides zusammen beauftragt, fällt der Gesamtpreis meist niedriger aus als bei zwei getrennten Einsätzen, weil Anfahrt und Zugangstechnik nur einmal anfallen.
In Oldenburg und Umgebung liegen die Preise für eine Moosentfernung üblicherweise bei 9 bis 16 €/m² bearbeiteter Dachfläche. Für eine Fläche von 100 m² ergibt das eine Spanne von rund 900 bis 1600 Euro. Nach oben gehen Neigung, Höhe, Zugänglichkeit und der Aufwand für Gerüst oder Hubarbeitsbühne.
Dachfläche, Material und Lage Ihres Hauses in Oldenburg – zwei Minuten genügen.
Fachbetriebe aus Oldenburg und dem Umland prüfen die Anfrage und rufen zurück.
Sie vergleichen in Ruhe und entscheiden selbst, wer in Oldenburg aufs Dach steigt.
Brookweg 28, 26127 Oldenburg
Im Kleigrund 6a, 26135 Oldenburg
August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 51, 26135 Oldenburg
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)
Meist nicht am selben Tag, weil die Fläche trocken sein muss. Der Betrieb plant aber gern beide Schritte in einem Auftrag, sodass Gerüst oder Hubarbeitsbühne nur einmal aufgebaut werden.
Üblich sind fünf bis zehn Jahre. Stark bewitterte Flächen, hohe Niederschlagsmengen und dauerhafte Verschattung verkürzen diese Spanne.
Für glasierte und stark engobierte Ziegel, die kaum saugen, für bereits beschichtete Flächen und für Eindeckungen mit gerissenen oder gelockerten Ziegeln. Dort ist zuerst eine Instandsetzung fällig.
Nein. Das Mittel muss in den Ziegel einziehen; auf Moos, Algen oder Schmutz bleibt es an der Oberfläche und verpufft. Reinigung und Abtrocknung sind zwingende Voraussetzung.
Schildern Sie den Zustand der Fläche in zwei Minuten. Fachbetriebe aus der Region melden sich mit einem Angebot – kostenfrei und ohne Abnahmepflicht.
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Hydrophobierung der gereinigten Fläche: Wasser perlt ab, der Ziegel saugt weniger, Moos findet später Halt.